Frankfurter Professor äußert sich nicht systemkonform – Universität löscht ihn aus Verzeichnissen

 

 

Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Neuestes Beispiel ist die Goethe-Universität, die den linken Politik-Professor Egbert Jahn aus den Hochschulverzeichnissen löschte.
Sein Vergehen besteht höchstwahrscheinlich darin, dass er an einem CDU-Werkstattgespräch“ zum Thema Flüchtlinge im Februar teilgenommen hatte. Auf diesem hatte er über die Gründung möglicher Städte für Migranten „auf einer Insel in abgelegenen Gebieten Europas“ gesprochen. [1]
 
Nachdem dies bekannt wurde, blockierte die Frankfurter Universität dessen eigene Internetseite des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften. Selbst wurde Jahn zugetragen, dass „seine Äußerungen zum Thema Flüchtlinge als ‚schädlich für die Universität‘ angesehen“ wurden. [2]
 
Die AfD-Fraktion im Hessischen Landtag nimmt dies zum Anlass, den Wissenschaftsausschuss diesbezüglich zu befragen. Denn in den letzten Jahren verengte sich im akademischen Raum immer mehr der Rahmen des Sagbaren.
 
Fälle wie die der Hochschullehrer Jörg Baberowski, Herfried Münkler, Werner Patzelt oder Peter Pospiech – die nur die Spitze des Eisbergs sind – zeigen deutlich, wie es um die Meinungsfreiheit in Deutschland bestellt ist. Die akademische Freiheit ist bedroht. Gerade in der Wissenschaft ist aber die Diskursfreiheit maßgeblich verantwortlich für Fortschritt und Entwicklung. Die Meinungsfreiheit ist eines unserer höchsten Güter und sollte besonders in der Wissenschaft hochgehalten werden. [3]
 
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[2] FAZ, Rhein-Main, „Hysterische Angst vor der Europawahl“, 27.03.2019.
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